Pläne und Bilder

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Brief von Choje Lama Phuntsok zum Neuen Schulprojekt 18. November 2010

In unserer modernen Zeit ist es nicht genug für eine Klosterschule nur eine klösterliche Ausbildung zu vermitteln. Deshalb haben wir die Leksheyling Secondary School gegründet. Vor ihrer Gründung wurden in der Klosterschule nur höhere buddhistische Studien angeboten. Nun ist die Schule auch bei der Regierung registriert und anerkannt.

Leider sind die Räumlichkeiten in Leksheyling zu klein und können nicht an dem jetzigen Ort vergrößert werden. Um sowohl den Regeln und Vorschriften der Schule als auch des Klosters zu folgen, ist diese Stelle nicht wirklich mehr geeignet. Daher haben wir uns umgesehen, an einem anderen Ort eine neue Schule zu bauen. Wir fanden einen Platz bei Sankhu und hatten ihn gewählt, weil es dort ruhig und dort gutes Trinkwasser vorhanden ist. Wir kauften dieses Land.

Um die Schule zu bauen, begannen wir mit der Nivellierung des Landes. Zu dieser Zeit begann es, dass wir Probleme mit den Dörfern um uns herum bekamen. Es wurde deutlich, dass dieser Platz kein guter Ort für unsere Schule ist, wenn wir keinen Frieden auf Dauer bekommen. Um einen größeren Schaden für die Zukunft zu vermeiden, hatten die Mitarbeiter unseres Klosters eine ausführliche Besprechung und wir beschlossen, wir könnten dieses Land für andere Zwecke verwenden.

Wir haben versucht, ein geeignetes Stück Land zu finden. Nun haben wir einen Platz gefunden, der nur eine Stunde zu Fuß von Leksheyling entfernt ist.


Aktueller Stand 2013

Seit 2011 schauen wir uns um, eine neue Schule zu bauen, doch wir hatten eine Menge von Hindernissen. Wir kauften Land für die Schule in Lapsephedi-6 Jaharsing Pauwa, Kathmandu, das 40 Kilometer von unserem Kloster Karma Leksheyling in Swayambhu entfernt liegt.
2012 begannen wir das Land zu ebnen und Terrassen anzulegen. Auch wurde ein kleines Haus gebaut, in dem die Arbeiter sich aufhalten sollten. Unglücklicherweise, kam eine Gruppe von Bewohnern des Dorfes Sangkhu, das in der Nähe ungefähr 10 km entfernt liegt, und zerstörten einiges was wir gebaut hatten. Wir fühlten uns sehr enttäuscht, da wir eine Schule bauen wollten, in die jedes Kind lernen könnte. Anstatt uns zu helfen, waren sie gegen uns. Sie hatten keine Begründung und wir waren mit ihnen mehr als ein Jahr im Rechtsstreit.
In der Zwischenzeit stieg die Zahl der Studenten jedes Jahr. Dieses Jahr haben wir etwa 50 neue Studenten. Wir haben nicht genug Raum für alle Schüler. In diesem Jahr mussten wir Hochbetten in die vorhandenen Räume stellen und wir haben große Probleme mit den Toiletten.
Glücklicherweise, haben wir im letzten Monat unerwartet die Gelegenheit bekommen, Land direkt hinter unserem Kloster zu kaufen. Wir haben nun entschieden, das neue Schulgebäude hier zu bauen. Es ist sogar besser, alle Gebäude zusammen auf einem Platz zu haben!
Wir wünschen uns, dass es keine Hindernisse mehr gibt und dass wir Unterstützung innerhalb Nepals und außerhalb des Landes aus aller Welt bekommen!